30.03.2011
TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (V) oder EHRENTOD = EHRE TOT
29.03.2011
KAISER WILHELM GEDÄCHTNISKIRCHE EINGERÜSTET oder WRAPPED MEMORIAL CHURCH
28.03.2011
gejoggt wird nur ZUM taxi
ICH WOLLTE NIEMALS NACH NEW YORK
27.03.2011
35 JAHRE TAXI DRIVER
KACHELMANN HAT GEHEIRAT (EIN NACHTRAG)
26.03.2011
KACHELMANN HAT GEHEIRAT
TIERTAXE JETZT AUCH IM INTERNET
ZEICHEN UND WUNDER
25.03.2011
RÜGEN SCHEISST AUF SYLT
24.03.2011
KAMINER / BILLER MASCHE VOR DEM AUS?
23.03.2011
DEMOKRATIE IST SCHEISSE
22.03.2011
DAS BUCH ZUM TAXI
WAS KNUTS TOD MIT DEM FALL KACHELMANN ZU TUN HAT
21.03.2011
HOUELLEBECQ ÜBERS ROMAN SCHREIBEN
TAXIBERLIN ÜBER TAXIBERLIN
PS: Das dürfte alle weiteren Fragen erübrigen, meint zumindest TaxiBerlin.
HOUELLEBECQ ÜBERS EINSCHLÄFERN UND EINÄSCHERN
20.03.2011
BOB DYLANS MUSE SUZE ROTOLO GESTORBEN
EISBÄR KNUT IST TOT - EIN FALL FÜR TIERTAXI
18.03.2011
TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (V) oder NEUE WEGE BEIM SUIZID oder FUNERAL FOR FREE
17.03.2011
HOUELLEBECQ ÜBER HOUELLEBECQ
16.03.2011
GULASCHSUPPE FÜR 1,50 €URO AM ZOB
UND BERLIN STEHT HINTER MIR (EIN NACHTRAG)
TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (IV)
15.03.2011
NORMALER DIESEL
14.03.2011
IN BERLIN ZU HAUSE! oder GRABBLER IM GRATIS GLÜCK
Der Tag fing eigentlich gut an. Obwohl ich von den Sanierungsarbeiten meines persönlichen Handwerksmeisters wegen Wochenende verschont geblieben war, bin ich doch irgendwann aufgewacht, um nach meinen beiden obligatorischen Milchkaffees wie gewohnt Stuhlgang zu haben. Frisch rasiert und mit geputzten Zähnen erreichte ich mein Dienstfahrzeug, welches (siehe Fotos) vorne und hinten mit der Werbung von REAL vollgekleistert war. Im Normalfall hätte ich den Scheiß gleich in die Tonne getreten, wenn mich nicht der Aufmacher des Werbeblättchens IN BERLIN ZU HAUSE! angesprochen hätte.
Das war auch der Grund, warum ich mich so akribisch mit diesem Quatsch beschäftigt habe. Ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Ich habe wieder eine Menge über das Neue Berlin und deren Macher, die Verkaufsstrategie von REAL und insbesondere über deren Zielgruppenpolitik erfahren. Doch eins nach dem anderen. Auf den ersten Blick ist mit der Broschüre scheinbar alles in bester Ordnung. Auf den zweiten Blick fällt auf, daß REAL vom 28. bis 30.03. zwei Berliner gratis anbietet. Zum Glück ist ein Bild dabei, sonst hätte ich gedacht, daß zwei Einwohner unserer Stadt für lau abgegeben werden sollen. Gemeint sind aber Pfannkuchen, die in Berlin noch nie Berliner genannt wurden.
Wer keine Pfannkuchen mag, kann vom 18. bis 20.04 zwei Buletten abgrabbeln. Zum Glück ist wieder ein Bild dabei, damit der Berliner (nicht der Pfannkuchen!) auch weiß, daß Bouletten gemeint sind. Die Macher der Broschüre haben offensichtlich von Berlin überhaupt keine Ahnung. Wahrscheinlich sind sie aber genau wegen diesem Job nach Berlin gekommen. Ich will jetzt nicht nostalgisch werden, aber es gab einmal Zeiten, als man noch froh war, wenn einer hier einfach seine Arbeit gemacht hat.
Aber es kommt noch besser. Gleich zweimal, vom 14. bis 16.03 und vom 07. bis 09.04. wird Laugengebäck, eine Spezialität aus Süddeutschland, in Form von Laugenstangen und Laugenbrezeln gratis abgegeben. Das Klientel aus Süddeutschland wird außerdem noch vom 28. bis 30.04. mit zwei Scheiben Leberkäse, die von den Machern des Machwerks aus mir unerfindlichen Gründen Fleischkäse (vermutlich soll damit irgendetwas vertuscht werden!?) genannt werden, gratis bedient. Für den Ossi ist dagegen nur die Zeit vom 21. bis 23.04. vorgesehen. Da gibt es immerhin zwei Bananen umsonst.
Daß sich das Grabbelangebot speziell an die Zugezogenen aus Süddeutschland richtet, dafür habe ich vollstes Verständnis. Bekanntermaßen besteht unter ihnen der größte Versorgungsbedarf. Und genau deswegen ist von den beiden Terminen, 21. bis 23.03 und 31.03. bis 02.04., an denen Wiener Würstchen und Bockwürste umsonst angeboten werden, mindestens einer zuviel. Wenn REAL es sich nicht völlig mit den Süddeutschen Grabblern verscherzen will, sollten anstelle der Bockwürste besser zwei bayrische Weißwürstchen für lau über die Wursttheke gereicht werden – selbstverständlich mit süßem gratis Senf!
PS: TaxiBerlin gibt den Grabbelflyer gratis ab. Der erste Einsender bekommt ihn, wie sich das gehört, kostenlos zugeschickt.
12.03.2011
GLÜCKSSPIEL VERBOTEN
TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (III)
TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (II)
11.03.2011
ITB ENDSPURT
IHR MACHT MICH POPULÄR
TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (I)
10.03.2011
FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE
TIERTAXE EXPANDIERT
Jetzt nicht nach Marzahn, obwohl auch dort Bedarf bestehen soll, und auch nicht nach Hellersdorf, sondern, wie sollte es anders sein, in den Prenzlauer Berg. Da gibt es aktuell die meisten Anfragen, was mich ehrlich gesagt etwas verwundert. Gilt dort nicht auf allen öffentlichen Plätzen ein striktes Haustierverbot? Das würde stimmen, wurde mir vom TIERTAXI bestätigt, aber Haustiere hießen eben Haustiere, weil sie sich am liebsten „zu hause“ (wo immer das auch sein mag!) aufhielten. Allerdings musste er mit seinen Preisen, die bereits am Rande seines Existensminimums waren, noch einmal erheblich runter gehen. Die Neuberliner vom Kollwitzplatz wollen es nicht nur billig, sondern nach Möglichkeit umsonst haben. Eine Einstellung, die man/frau im ersten Moment verstehen mag, wenn es der Altberliner nicht besser wüsste. Die Zeiten, wo es in Berlin etwas umsonst gab, die sind nun wirklich vorbei. Daß sich das Geschäft im Prenzlauer Berg für die TIERTAXE letztendlich doch noch rechnet, das liegt an der Masse, denn die ist dort bekanntlich ausgesprochen du… äh, dynamisch. Die haben nun wirklich nicht die Zeit, sich auch noch um solche Banalitäten wie die Bestattung ihrer Liebsten zu kümmern.
Text TaxiBerlin
