20.08.2011

DAS BUCH ZUR KLAGEMAUER


Fundstück Flughafen Tegel (TXL) / Reinickendorf

Dieses Buch habe ich am selben Tag am Flughafen Tegel (TXL) gefunden, an dem ich dort die BERLINER KLAGEMAUER fotografiert habe. Bekanntlich gibt es keine Zufälle im Leben, und so habe ich ein wenig drin geblättert, bevor ich es nächste Woche zum Fundbüro bringen werde. (Hoffentlich steht das Ding nicht auf dem Index! Nicht, daß ich noch Ärger bekomme ...) Aber eigentlich, wenn so viele Wahrheiten drinstehen, kann das Buch nicht verboten sein. Überzeuge dich am besten selbst:

Der Westen hatte das einfache Leben in der Landwirtschaft vor der industriellen Revolution. Damals war die Familie ein Mittelpunkt der Rücksichtnahme, Sorge und Beständigkeit. Die Männer gingen aufs Feld, um sich ihren Unterhalt zu verdienen. Die Frauen stellten die Sorge und die Erziehung für die Kleinen obenan. Der Familienkreis umgrenzte das Leben aller.

Aber die Industrie brauchte Arbeitskräfte. Eine der ersten Folgen war die weitere Verteilung von Männern und Frauen auf industrielle Zentren, Regierungsstellen, Handelshäuser und andere große Institutionen. Siedlungszusammenballungen entstanden, deren einziges Existenzbedürfnis die Steigerung des Komforts und Wohllebens war.

Dieser Zerfall des Familienlebens schwächte das Band der Ehe. Mit Güte und Zuneigung ging es schmerzlich bergab. Die Frauen wurden orientierungslos ohne die aufrichtige Hingabe an Familie und Kindererziehung, was vordem ihre einzige Sorge gewesen war ...

Weiter: die neue "Freiheit" war so unbegrenzt, daß sie die Familie entwurzelte, Reinheit und Schicklichkeit in den Wind schlug, totales Versagen und Spaltung hinterließ, die nunmehr an die Stelle des moralischen Gefüges und der Einheit der Familie traten, welche einmal auf der Religion und dem Wissen um ihre Gültigkeit geruht hatte.
aus Kapitel 18, "Erdrutsch im Familienleben", Seite 67

Foto&Text TaxiBerlin

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