19.07.2011

FÜR DIE EINBAHN- UND WIDER DER FAHRRADSTASSE


Invalidenstraße / Mitte

Der ein oder andere wird sich fragen, was die eine mit der anderen zu tun hat. Mir war der Zusammenhang ehrlich gesagt auch lange Zeit nicht klar. Alles fing damit an, daß in Mitte plötzlich ein mir bis dato unbekanntes Verkehrszeichen auftauchte. Ich meine die sogenannte Fahrradstraße, die in Berlin nun wirklich kein Mensch braucht, und in denen ausgerechnet hier nur zehn und nicht dreißig (wie sonst üblich!) gefahren werden darf.

Der nächste Punkt, der dem erstgenannten chronologisch sogar vorgelagert ist, sind Einbahnstraßen, in denen Fahrräder in beiden Richtungen unterwegs sein dürfen, vorzugsweise auch in Mitte. Abschreckendes Beispiel dort ist die Oranienburger Straße, wo dir auf dem sowieso schon viel zu schmalen Abschnitt zwischen Hackescher Markt und Monbijouplatz plötzlich auch noch irgendwelche Idioten auf ihren Fahrrädern entgegenkommen.

Nun scheint eine Lösung der Einbahnstraßenregelung in Sicht zu sein. Die gute Idee kommt ausnahmsweise auch aus Mitte. Dort läuft gerade eine Testphase: Was geschieht, wenn in Einbahnstraßen überhaupt keine Straßenbahnen mehr fahren? Sollte das Ergebnis zufriedenstellen, wovon auszugehen ist, soll das ganze auf Radfahrer ausgeweitet werden, bis es vielleicht irgendwann überhaupt keine Fahrräder mehr auf Berliner Straßen gibt ...

Fotos&Text TaxiBerlin

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