29.06.2011

TAXIDEUTSCHLAND TRIFFT RENATE KÜNAST


Friedrichstraße / Mitte

Und das ausgerechnet im Café vom Hotel Adlon am Pariser Platz, wo doch jeder weiß, daß der dortige Kaffee der teuerste der Stadt ist. Man, geht es uns gut!

Aber es wird noch besser! Frau Künast will nicht nur "Arm aber sexy - und das ist auch gut so!" vom Stuhl schubsen, was ja schon schlimm genug wäre. Nein, sie will 30 zur Regelgeschwindigkeit machen und behauptet in diesem Zusammenhang, daß wir bereits auf über 70 Prozent der Berliner Straßen Tempo 30 hätten.

Also wenn ich TaxiBerlin wäre, würde ich jetzt sagen: Da hätte ich weniger erwartet! Mehr erwartet hätte ich dagegen, wenn ich beispielsweise ein Stellvertretender Interessenvertreter Berliner Taxifahrer wäre, von den "umfangreichen" Kontrollen im Berliner Taxigewerbe durch Landeseinwohneramt und Zoll im April.

Immerhin wurden 324 Taxifahrer an den Halteplätzen zu ihrem Arbeitsverhältnis befragt. Von den rund 200 nichtselbständigen Taxifahrern gab NUR jeder dritte an, im Leistungsbezug zu stehen. Außerdem war NUR ein 23-jähriger türkischer Taxifahrer unterwegs, der einen gefälschten Personenbeförderungsschein mit sich führte.

Ein Kollege mit gültigem P-Schein schrieb einen Leserbrief mit der Überschrift "Bürger dritter KLasse", gemeint sind übrigens die Berliner Taxifahrer, der mit folgender Aufforderung an deren zahllose Interessenvertreter endet, dem selbst TaxiBerlin nichts hinzuzufügen hat:

"Aber vor allem, löst euch auf: Fünf Gewerbevertretungen sind vier zu viel! In einer Gewerbevertretung muss Platz für alle sein, ein Gewerbe muss nach außen mit einer Stimme reden!"

Quellen "RAL 1015" & "TAXI Vorfahrt" vom Juni 2011

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