31.05.2011

PROSTITUTION IM NETZ


Was ist wichtiger für eine Prostituierte: Die Anzahl der Freier oder deren Qualität? Ohne wirklich zu wissen, wie das bei den Liebesdienerinnen ist, behaupte ich: Im Internet geht es schlimmer zu als im Bordell!

Dort zählt nur, wie oft wurde ich angeklickt. Übrigens sind das oft dieselben Leute, die sonst über die Quotengeilheit der Medien herziehen. Und das schlimmste ist: Die merken es noch nicht einmal!

Wähle die richtigen Schlüsselwörter, tue so, als ob du über aktuelle Themen schreiben würdest oder stell einfach ein sexy Bild von dir ein (Vorsicht: Funktioniert nur bei Frauen!), und du wirst angeklickt ohne Ende, was OK ist, letztendlich aber auch nichts anderes, wie früher manipulierte Telefonkarten, mit denen du anrufen konntest ohne Ende, weil sie nie auf Null gegangen sind.

Der nächste Schritt ist dann, aus den Klicks Geld zu machen, beispielsweise indem du auf deiner Seite Werbung machst, was an sich OK ist, wenn es jemand (so!) nötig hat. Die höhere Schule ist allerdings, dich für deine Worte (mindestens 1800 Zeichen!!) bezahlen zu lassen, die sowieso niemand liest, weil nur der Klick zählt, und nicht der Kick beim Lesen, was mich an die mit den manipulierten Telefonkarten erinnert, die gleichzeitig eine eigene 0900 Nummer hatten, die sie mit ihrer Karte permanent angerufen haben und damit (wirklich!!!) reich geworden sind.

Du hast keine Ahnung wovon ich rede? Dann gib einfach TAXI BLOG BERLIN in deine Suchmaschine ein. An erster Stelle erscheint dort ein "ein rein privater Blog". Warum?


PS: Please Klick Me And I'll Lick Your A**!

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