18.03.2011

TAXIBERLIN GOES BESTATTUNG (V) oder NEUE WEGE BEIM SUIZID oder FUNERAL FOR FREE


Wie ich dem aktuellen SPIEGEL (Nr.11/14.3.11) auf Seite 135 entnehmen konnte, gibt es in Sachen Suizid einen völlig neuen Trend. Das soll jetzt keine Werbung für die letzte Reise sein - ganz im Gegenteil! Ich erwähne die Sache nur, weil ich einerseits bekanntermaßen im Auftrag nach den Möglichkeiten einer kostenneutralen Bestattung suche, und andererseits vor den Gefahren der bevorstehenden Grillsaison warnen möchte.

Doch eins nach dem anderen, und beginnen wir dabei am besten von hinten. Der neue, übrigens aus Asien stammende, Trend besteht ganz einfach und banal darin, einen Holzkohlegrill mit aufs Zimmer zu nehmen. Das von ihm ausgehende Kohlenmonoxid besorgt dann den Rest. In Taiwan beispielsweise kann man/frau mittlerweile nur noch Holzkohle kaufen, wenn man/frau auch Fleisch dazu nimmt.

Das besondere an den deutschen Usern des asiatischen Trends ist laut Spiegel, daß diese "korrekt bis in den Tod" sind, was auch gleichzeitig die Überschrift des Artikels ist. Mein erster Gedanke war: Oje, die haben die Holzkohle und den Grill bestimmt vorher noch beim Amt abgegrabbelt! Meine Befürchtungen entpuppten sich als ganz und gar falsch. Gemeint waren Hinweisschilder der Suizidalen an der Außentür "Achtung Lebensgefahr CO".

Das nenne ich mal deutsche Planung! Keine Spur von Balkanisierung! Wodurch ich mich nun wiederum angestachelt fühle, immerhin arbeite ich im Auftrag, die ganze Sache irgendwie noch zu perfektionieren. Meine Gedanken gehen in folgende Richtung: Wenn Freitod durch Kohlenmonoxid vom Holzkohlegrill, warum nicht gleich mit anschließender Verbrennung für lau? Glut wäre vorhanden!

PS: Wird bedauerlicherweise fortgesetzt!

Text TaxiBerlin

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