25.02.2011

INTERESSENVERTRETER BERLINER TAXIFAHRER

Friedrichstraße / Kreuzberg

Am Anfang war nicht nur das Wort, sondern auch der Spaß und die Trauer. Du erinnerst dich sicherlich an die Volksfront von Judäa und die Judäische Volksfront in Monty Pythons "Das Leben des Brian".

Aus Spaß wurde Ernst. Bis in die Neunziger. Noch vor dem Bachelor und auch vor dem Master. Da gab es an der Freien Universität im beschaulichen Dahlem zwei Institute, an denen man Psychologie studieren konnte: Das Psychologische Institut (PI) und das Institut für Psychologie (IfP).

Berliner Taxifahrer hatte lange Zeit, ähnlich Monty Pythons Brian und den Psychologen an der Freie Universität, die Wahl zwischen zwei Interessenvertretern. Und wie viele Interessenvertreter gibt es heute? Sind es nun drei, vier, oder gar fünf?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man schon wieder drüber lachen. Denn in einem Punkt, da hatten die Kommunisten Recht: "Einigkeit macht stark!"

Und genau diese Uneinigkeit ist der Grund, warum sie den Berliner Taxifahrer beim neuen Flughafen in Schönefeld gehörig über den Nuckel ziehen werden. Die ersten "Kollegen" haben das Berliner Schiff schon verlassen und fahren unter der Flagge vom Landkreis Dahme Spree (LDS).

Interessenvertreter Berliner Taxifahrer - macht weiter so!

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen