31.12.2010
29.12.2010
JAHRESAUSBLICK
Da mein Ausblick für 2011 relativ knapp ausfällt, bleibt vorher noch etwas Zeit, meinem Jahresrückblick eine Geschichte hinzuzufügen, die mir gestern von zwei jungen Männern zugetragen wurde, und welche sich wirklich zugetragen haben soll:
Die beiden wollten neulich S-Bahn fahren. Irgendwann kam auch eine, aber es war nicht ihre Richtung. Da sie aber nicht länger in der Kälte rumstehen wollten, sind sie kurzerhand eingestiegen. Zwei Stationen später hätten sie allerdings umsteigen müssen. Und genau das ging nicht. Der Ausstieg befand sich nun nämlich auf der anderen Seite und sämtliche Türen des Waggons waren dort defekt. Am nächsten Bahnhof genau dasselbe Spiel. Da ging dann aber „ein ausländischer Mitbürger „ auf die Barrikaden. Und das muss ungefähr so ausgesehen haben, wie bei mir, als der „Hintergrund grunzte“.
Das fanden die beiden natürlich gut, und ich musste ihnen recht geben, wenngleich ich nicht selbst dabei war. Wenn es einen guten Grund zum ausflippen gibt, und davon gibt es meiner Meinung nach immer mehr, da können wir vom „Hintergrund“ durchaus etwas lernen. Der „Wutbürger“, zu recht eines der Unwörter des Jahres, ist nämlich kein Stänkerer, sondern einer, der begriffen hat, daß er überall nur verarscht wird, und der nicht bereit ist, sich dies länger gefallen zu lassen. Das Unwort, ein Produkt einiger „kreativer“ Journalisten, beweist nur, wie weit diese schon mit der Politik und der Politischen Korrektheit verheiratet sind, und sämtliche Angriffe darauf erst einmal abzuwehren versuchen, wo eigentlich Aufklärung und „Hintergrund“ gefragt wären.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch, daß dieses Jahr (oder war es bereits letztes?) ein ICE während der Fahrt eine Tür verloren hat. Darüber wussten die beiden jungen Männer auch etwas zu berichten, offensichtlich hatten sie nach dem Erlebnis mit der S-Bahn in Sachen Türen etwas recherchiert. Ein Job übrigens, der früher einmal von Journalisten geleistet wurde. Nach ihren Angaben war der Bahn seit langem bekannt, daß etwas mit der Tür nicht in Ordnung war, und trotzdem hat niemand etwas gemacht. Da weiß ich Rat: Einfach Tür zuschweißen! Dann kann so etwas nicht passieren. Das machen die sicherlich beim nächsten Mal. Vorher müssen sie aber noch zum Erfahrungsaustausch nach Russland oder auf den Balkan! (Blöd wird’s, wenn irgendwann alle Türen zugeschweißt sind. Dann sind wir wieder bei der Geschichte mit der S-Bahn.)
Nun zum versprochen Jahresausblick. Ich habe keine Vorsätze für 2011. Das kann ich auch jedem nur empfehlen. Dann gibt es auch kein Ärger, daß man sich nicht daran gehalten hat. Ansonsten heute Party bei Robert, und Silvesterabend bei Dietrich. Beide Termine sind genau genommen noch im alten Jahr. Ich erwähne sie auch nur, weil mein Jahresausblick für 2011 so kurz ausfällt: Neujahr arbeiten, im Januar eine Woche nach New York und dann weiter sehen!
Text TaxiBerlin
PS: ohne
28.12.2010
JAHRESRÜCKBLICK
Alle machen Jahresrückblick. Also muss ich auch. Oder? Warum auch nicht. Obwohl ich befürchte, nicht allzu viel Neues berichten zu können. Und wenn doch, wer will es denn wirklich hören?!
Für mich persönlich war 2010 ein ziemlich beklopptes Jahr. Das lag vor allem daran, daß ich gezwungen wurde, mehr als in den Jahren zuvor, mich mit irgendwelchen Idioten zu beschäftigen. Aber ich will niemanden mit meinem „privatem Kram“ belästigen.
Unabhängig davon gibt es zwei/drei Erkenntnisse, die für mich neu waren, und die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte. Keine Ahnung, ob du etwas damit anfangen kannst. Es ist mir ehrlich gesagt auch egal. Vielleicht sind das alles „Perlen vor die Säue“ – auch das wäre mir gleich.
Lange Zeit galten Alkoholabhängigkeit und Homosexualität als heilbar, was manchen Menschen wirklich Hoffnung machte. Jetzt fand man ein Gen, was schuld an der Abweichung von der Norm sein soll. Daraufhin atmeten andere auf. Warum noch etwas ändern wollen, wo doch ein Schuldiger gefunden war: Die Gene!
Als ein Anderer auf den Plan trat, der nur das wiederholte, was andere schon vor ihm herausgefunden hatten, und zwar daß Intelligenz zum großen Teil vererbbar, also in unseren Genen determiniert ist, gab es einen Aufschrei in unserem Land. Für mich stellt sich die Frage: Warum? Ist der Aufschrei bereits ein Beweis für seine These?
Da ich, wie allgemein bekannt, gemein bin, ziehe ich daraus den Schluss, daß der Mensch an sich schlecht ist. Wem diese Aussage des Alten Testaments zu negativ klingt – man kann es auch anders formulieren: Der Mensch ist nicht von Natur aus gut. Deswegen machen die Gebote, die mehrheitlich mit „Du sollst nicht …“ beginnen, Sinn.
Die von Jesus im Neuen Testament übermittelte Lebensmaxime „Wenn dir jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin“ (oder umgedreht!), ist nicht nur unpraktikabel, sondern führt regelmäßig zu dem bekannten Resultat. Sei sicher, die entsprechen Nägel (oder Äquivalente!) liegen für denjenigen, der simple Wahrheiten ausspricht, bereits parat.
Unser Land gleicht immer mehr der DDR in ihrer Endphase. Die Regierenden, denen es vor allem um ihr eigenes Wohl geht, werden vom Volk nicht mehr verstanden (und umgedreht!), das aber mangels Alternativen und da man ihm lange genug erfolgreich eingetrichtert hat, daß es wegen seiner Geschichte nichts Wert wäre, gezwungen ist, die Phrasen der Political Correctness gebetsmühlenartig zu wiederholen (Die Betonung liegt auf ARTIG!).
Vielen ist das alles egal. Und das sind oftmals gar nicht mal dumme Leute. Ignoranten sind sie aber allemal, was die Sache aber eher noch schlimmer macht. Daß dadurch der Aufstieg sogenannter rechter Populisten geradezu vorprogrammiert ist, dürfte auch dem Letzten einleuchten. Allerdings sollte sich später keiner darüber wundern, wenn man ihnen vorher vollkommen das Feld überlassen hat …
Text TaxiBerlin
PS: T.S. ist kein Rechtspopulist und wird auch keiner werden! Dafür ist er zu sehr Idealist. Der ist wirklich so IRRE, daß er nur mit allgemein bekannten Wahrheiten an die Öffentlichkeit wollte. Allerdings spricht eindeutig gegen ihn, das muss auch einmal ganz klar gesagt werden, daß der Fisch immer vom Kopf her stinkt!
WEIHNACHTSRÜCKREISEVERKEHR
Ein Glück - Weihnachten ist vorbei! Das dachte ich gestern vor Schichtbeginn. Ich nehme es zurück, denn die gestrige Montagsschicht war grottenschlecht. Und dann noch das Wetter. Ich habe nichts gegen Wetter, und somit auch nichts gegen Schnee. Aber was zu viel ist, ist zu viel!
Dabei ist der Umstand, daß es ständig am Schneien ist, vielleicht gar nicht mal das größte Übel. Übler sind oft die Anderen. Beispielsweise die, die ihre Karre nicht freikratzen und einfach mal blind losfahren, nach dem Motto: Die anderen werden mich schon sehen.
Dann sind wohl einige auch immer noch mit Sommerreifen unterwegs. Oder manche haben schlichtweg Angst. Beides läuft auf’s gleiche hinaus: Schleicher – überall vor deiner Nase! Und da habe ich noch nicht mal die Radfahrer erwähnt, die todesmutig und oft auch ohne Licht unterwegs sind. WEM wollen die eigentlich WAS beweisen? Ich meine, daß sie IRRE sind, ist ja nicht zu übersehen!
Ich weiß gar nicht, ob ich heute noch mal los mache. Eigentlich bin ich satt. Satt vom Schnee und den ganzen Irren auf den Straßen. Andererseits ist heute noch Weihnachtsrückreiseverkehr. Da kommen die ganzen Rentner vorzugsweise mit dem Bus zurück, die Weihnachten nicht in Berlin verbringen wollten. Allerdings gibt es kein Bares (Nur Bares ist Wahres!), sondern Coupons (Bahrgeldlos! –Abgesehen vom Trinkgeld, was es aber reichlich gibt.) von meiner Funkzentrale. Manch ein Kollege kann wohl keinen Coupon ausfüllen?! Auf jeden Fall haben die immer Probleme, genug Taxen für die Rentner zu finden …
Aber los muss ich so oder so. Morgen bin ich nämlich zu einer Jahresendfeier eingeladen, wofür ich noch etwas zum Trinken organisieren muss. Und wenn ich das vom Trinkgeld der ansonsten bahrgeldlos fahrenden Rentner bezahlen kann, dann ist das doch gleich wieder gut angelegt. Dann darf ich nur nicht vergessen, für morgen meine Hausschuhe einzupacken. Darum hatte der Gastgeber, der wunderbare Robert Weber, der uns alle mal wieder bekochen will, per e-mail gebeten.
Bis morjen Robert! Ick freu mir!
Text TaxiBerlin
PS: Der andere Balkanwein ist auch Scheiße. Also Hände weg von PAZVA!
PSPS: Wenn ich das Fenster aufmache, ist die Internetverbindung etwas besser. Dann friere ich aber! Ich glaube, ich schreibe besser weiter im Stehen.
NUR NOCH IM STEHEN
Seit einigen Tagen habe ich nur noch Netz, wenn ich meinen Laptop in Augenhöhe hebe. Gut, ich hänge beim Nachbarn dran. Aber es ist nicht umsonst! Wahrscheinlich saugt der seit Tagen irgendwas aus dem Netz, oder auf Englisch: „He sucks!“
OK, why not! Aber warum muss ich darunter leiden? Wie soll ich da noch längere Beiträge veröffentlichen? Oder ist das ganz und gar Ziel der Aktion? Immerhin sollen sogar Deutsche Behörden immer mehr von Chinesischen Hackern attackiert werden. Der Grund ist mir allerdings nicht klar. Offensichtlich wissen die Chinesen nicht, wie in Deutschen Behörden gearbeitet wird.
Mir ist das ehrlich gesagt egal. Das Beste ist sowieso, wenn man mit Behörden gar nichts zu tun hat. Das empfehle ich auch meinen Fahrgästen immer. Hauptsache du hast einen guten Zahnarzt und einen vertrauenswürdigen Schrauber für deine Karre – alles andere ist sekundär! Glaub‘s mir! OK, heutzutage kann es nicht verkehrt sein, auch einen erfolgreichen Anwalt zu kennen. Aber das wird gemeinhin überschätzt. Ein Rechtsverdreher ist und bleibt ein Rechtsverdreher, daran ändert auch das ganze auswendig lernen nichts!
Wenn das so wäre, daß man durch auswendig lernen zu einem besseren Menschen werden könne, gäbe es dann noch Beschwerden über Taxifahrer? Und auf wen könnten dann noch die sogenannten Interessenvertreter der Taxifahrer eindreschen? Wie viele Taxiverbände gibt es derzeit überhaupt in Berlin? Was waren das noch für übersichtliche Zeiten, als man nur über die „Judäische Volksfront“ und „Die Volksfront von Judäa“ lachen konnten …
Liebe Leute, bitte seht mir nach, daß ich gerade nicht zu Höchstform auffahren kann. Ich schreibe im Stehen! Schuld ist mein Nachbar – oder das Wetter? Das weiß ich nicht genau! Das Wetter ist übrigens gerade mal wieder Themas Nummer Eins im Taxi. Da ich mich prinzipiell vom Wetter überraschen lassen (Selbst wenn ich Wetternachrichten hören würde, ich könnte ja eh nichts am Wetter ändern), muss ich immer öfter auf die beide Redewendungen meines Taxilehrers zurückgreifen, die (so gut wie) immer passen:
1. So sieht’s aus!
2. Das kann ja wohl nicht wahr sein!
Text TaxiBerlin
PS: Es kommt auf die Betonung an bei den Redewendungen!
PSPS: Trinke gerade einen gepanschten Balkanwein, gekauft bei Kaufland! Deswegen Hände weg vom AMARILLIS!!!
27.12.2010
DIE VIER PHASEN DER PLANUNG
Nachdem ich zur Kenntnis nehmen musste, daß auch in der aktuellen Ausgaben des kostenlosen Stadtmagazins 030, was unter anderem bei Mc Donald ausliegt, und bereits im Vorwort gegen die Zugezogen (Stichwort: Schließung des Knaack-Clubs in der Greifswalder Straße zum Jahresende) gewettert wird und das Thema offensichtlich im Mainstream angekommen ist, habe ich nun ein ganz neues und unerwartetes Problem: Mir geht der Feind abhanden …
Kennst du das auch: Irgendetwas läuft schief und du hast keinen Schuldigen? Das ist eine verdammt dämliche Situation. Die wünsche ich wirklich keinem! Einen Schuldigen zu haben, ist in unserer Zeit, wo sich jeder aus der Verantwortung stiehlt, wahnsinnig wichtig. Ich empfehle immer die Anderen! Das Dümmste ist auf jeden Fall, die Schuld bei sich zu suchen. Das bringt normalerweise gar nichts, sondern macht nur depressiv und endet im dümmsten Fall in Alkoholismus oder Tablettensucht.
Ein Beispiel: In Russland wird dieser Oligarch (Namen zum Schreiben zu schwierig), der nächstes Jahr freikommen würde, einfach nochmal für voraussichtlich weitere vierzehn Jahre verknackt. Diesmal soll er 218 Millionen Liter Öl geklaut haben! (Was für ein Blödsinn – es war doch sowieso alles geklaut!) Aber egal! Auf jeden Fall wurde ein Schuldiger gefunden, und genau darum geht es! Und jetzt stell dir mal vor, dasselbe würde hier stattfinden!? Statt denen, die Milliarden verbrannt haben, das Geld des Steuerzahlers noch hinterher zu werfen, würde man die einfach hinter Schloss und Riegel bringen! Na, wie fändest du das?
Was, das interessiert dich nicht? Ist das nicht auch dein Geld? Oder zahlst du keine Steuern? Aber gut, die Bankerschelte ist letztendlich auch Schnee von gestern. Jetzt wird die Kohle bereits nach Griechenland und Irland geschaufelt. Und das Beste ist: In Deutschland gibt es schon wieder einen Aufschwung! Ist der bei irgendjemandem bereits angekommen? Oder kennt jemand einen der einen kennt …?
Der Sozialismus ist zwar tot, aber seine vier Feinde haben überlebt: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Karl Eduard von Schnitzler hat in seiner kapitalismuskritischen Hetzsendung „Der Schwarze Kanal“ gerne die Redewendung „Weil nicht sein kann, weil nicht sein darf“ verwendet. „Sudelede“ (Spitzname von Karl Eduard) ist zwar tot, aber seine Beschreibung des Westens war gar nicht so verkehrt, obwohl der das damals natürlich ganz anders gemeint hatte.
Ähnlich verhält es sich mit den vier Phasen der Planung, von denen man lange Zeit dachte, daß sie der Planwirtschaft immanent sind. Heute muss man sagen, und jetzt wirklich mal aufpassen (Du könntest etwas fürs Leben lernen!), daß es sich dabei um systemübergreifende Phasen handelt, denn auch im Kapitalismus wird geplant (v.a. der Profit!).
1. Euphorie über den Plan
2. Ernüchterung, weil Plan ist nicht zu schaffen
3. Suche nach den Schuldigen
4. Bestrafung der Unschuldigen
Text TaxiBerlin
PS: Guten Rutsch!
WILDER WEIN
25.12.2010
ZERO TOLERANCE IN DISNEYLAND
In Vorbereitung auf meine New York Reise im Januar habe ich Freunde interviewt, die schon mal dort waren, Bücher studiert und mir Reportagen auf DVD angesehen, um zu erfahren, was mich in Big Apple erwartet. Im Gegensatz zu den ganzen Italienern, Franzosen und Spaniern, die in den letzten Jahren auch immer öfter in mein Berliner Taxi stiegen, weiß ich gerne vorher Bescheid, wie viel Trinkgeld der New Yorker Cab-Driver und ein Kellner zu kriegen haben.
Alles andere, was so in den Reisführern drin steht, weiß man entweder schon, oder es interessiert einen gar nicht erst. So auch mit New York. Was interessiert mich, daß man Manhatten in den neunziger Jahren angefangen am Time Square mittels „Facelift“ in ein „Disneyland“ verwandelt und der Bürgermeister durch seine „Zero Tolerance“ die Innenstadt gesäubert hat?
Ehrlich gesagt Null, soweit es nicht auch eine gewisse Bedeutung für mein Berlin hat, wo mein zu Hause und nicht nur mein Zweitwohnsitz ist. Meine Stadt ist irgendwie auch dabei, sich in ein großes Disneyland zu verwandeln, auch wenn es bisher (zum Glück!) noch keinen „Masterplan“ gibt. Das könnte sich mit Renate Künast als Bürgermeisterin ändern. Ich sage nur „Tempo dreißig“! Wer sagt denn, daß es immer ein Bürgermeister sein muss …
Bei „Zero Tolerance“ muss ich sofort an die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig und natürlich an ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin denken. Den sein Buch will ausgerechnet ein Hamburger Kollege in Thailand am Strand "endlich zu Ende lesen", zumindest laut Süddeutscher Zeitung vom 16.Dezember, Thema „Reise“. (S. 32)
Weshalb der Hamburger Kollege an asiatischen Gestaden erfahren will, warum sich Deutschland abschafft, erschließt sich mir nicht wirklich. Trotzdem kann ich die Süddeutsche, und insbesondere das Feuilleton, nur wärmstens empfehlen. Verglichen mit dem Berliner Provinzgeschriebsel und der BILD-Zeitung für Abiturienten aus Hamburg, kommt sie noch recht erfrischend daher.
Doch zurück zu meinem New York Trip. Im Prinzip habe ich nichts gegen „Zero Tolerance“. Das praktiziere ich in meiner Taxe ja auch – zumindest mehr oder weniger. Auf jeden Fall gilt hier die Regel: „Wer mir dumm kommt, der fliegt raus.“ Eigentlich habe ich nur etwas gegen „Disneyland“ in Berlin. Und genau deswegen fliege ich über den großen Teich! Ich möchte herausfinden, wie man das schlimmste verhindern kann, wenn es dafür nicht schon zu spät ist …
Text TaxiBerlin
24.12.2010
WEIHNACHTEN IN BERLIN
"WIE VIELE KREATIVE VERTRÄGT BERLIN?"
23.12.2010
ALLES BLÖDSINN
22.12.2010
LUCKY BOY
21.12.2010
WHEN DREAMS COME TRUE
19.12.2010
I HAVE A PROBLEM
WIR KOMMEN ÜBERALL HIN
Wo sind nur die Heizpilze hin, wo sind sie geblieben ...
Der Winter kommt nicht etwa alle Jahre wieder, sondern der kommt so unverhofft wie Christkind, Osterhase und Nikolaus zusammen. (Originalton Fahrgast)
Obwohl wir auf der Busspur vom Kuhdamm, zumindest bis dahin wo der Wowereit wohnt, gut vorankamen, ging das meinem Fahrgast auf gut Deutsch am A**** vorbei. Denn ausgerechnet ab dort war nämlich die Busspur mit den Zeckenteilen zugeparkt, die immer in zweiter Reihe stehen müssen.
Hatte er da bereits die Radfahrer erwähnt? Ich weiß es gar nicht mehr, aber ja, es gibt sie wirklich: Suizidale, die auf zwei Rädern in jeder Straße vor Dir herschliddern müssen. Mein Fahrgast hoffte inbrünstig, daß die auch alle brav ihren Organspendepass bei sich führen. Wäre schließlich schade, wenn die jemand umsonst von der Fahrbahn fegt …
Allerdings, und die Frage ist letztendlich durchaus berechtigt: Warum können weder Bahn noch Flieger, was jeder Fahrradarsch kann?! Ganz zu schweigen vom Taxi! Schließlich komme ich trotz Wetter auch überall hin: Falkensee, Ludwigsfelde, Schönefeld, Schönfließ, …
PS: Wieso werden eigentlich seit Tagen keine öffentlichen Mülleimer mehr geleert? Hängt das auch mit dem Winter zusammen? Oder ist es bereits das Weihnachtsgeschenk der Stadtreinigung an die Flaschensammler, die nun nicht im Mülleimer nach dem Objekt ihrer Begierde suchen können/müssen?!
16.12.2010
JAHRESENDLYRIK
Das Reh springt hoch,
Foto TaxiBerlin
13.12.2010
WAS DAS SELBSTMORDATTENTAT IN STOCKHOLM MIT DER REICHSTAGSKUPPEL UND DEM BLITZER AM FLUGHAFEN TEGEL ZU TUN HAT
11.12.2010
MINI ODER SMART
10.12.2010
SCHLEICHENDE BALKANISIERUNG
PS: Ich zahle (noch!?) nichts für Informationen!