22.12.2010

LUCKY BOY

Zu Hause im Friedrichshain
Die Schicht fängt gut an, wenn man so an seinem Arbeitsplatz begrüßt wird. Kaum hatte ich den Smiley weggewischt, da war es aber auch schon vorbei damit. Ob ich ihm nicht mal schieben helfen könne, er käme nicht aus seiner Parklücke raus. Ich erlaubte mir meinerseits darum zu bitten, vorher noch meinen Wagen vollständig vom Schnee befreien zu dürfen.

Notgedrungen war der Typ damit einverstanden. Offensichtlich traute er sich keinen der Passanten anzuquatschen. Ganz im Gegenteil. Er war wohl der Meinung, ausgerechnet an mir festhalten zu müssen - warum auch immer. Ich hätte ja das selbe Problem, meinte er zu mir. Wie er darauf käme, wollte ich von ihm wissen. Schließlich bin ich bisher nicht nur überall hin, sondern auch überall wieder rausgekommen!

Die Antwort musste er mir schuldig bleiben, weil ich ihn gleich mit der nächsten Frage bombardierte, und zwar der nach seinen Reifen. Ja, ja, die Reifen, feixte er. Ich find das gar nicht witzig, meinte ich daraufhin zu ihm. Jetzt wusste ich auch, wen ich vor mir hatte. Das war genau einer von diesen Blödmännern, die ständig vor mir her schleichen und mich bei meiner Arbeit behindern.

Trotz des Nonsensgespräches mit diesem Schwachkopf kam ich mit der Schneebeseitigung an meinem Dienstwagen gut voran. Zum Schluss noch etwas Scheiben frei kratzen, und schon konnte ich dem Blödmann zeigen, wie man mit den richtigen Reifen aus einer Parklücke rauskommt.

Wann und wie der Schwachkopf aus seiner gekommen ist? Da hat der Lucky Boy leider keine Ahnung ... :-)
Foto&Text TaxiBerlin

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