20.11.2010

VON SCHLÄFERN UND JUNGFRAUEN


Innenminister Die Misere geht davon aus, daß es in unserer Stadt genau siebenundzwanzig (27) Schläfer gibt. Mir kommt diese Zahl eindeutig zu niedrig vor, zumal bei mir im Haus schon drei (3) Schläfer wohnen.

O, ein Ausgeschlafener aus dem Vorderhaus, wies mich darauf hin, daß es sich bei den zweiundsiebzig (72) Jungfrauen, die jeden Märtyrer im Paradies erwarten sollen, um einen Übersetzungsfehler handelt. In Wahrheit sind es Weintrauben.

Das hörte ich zum ersten Mal und es erschien mir sogleich einleuchtend. Wo sollen die die ganzen Jungfrauen herbekommen. Viele wären mit einer schon zufrieden und manch einer bereits überfordert. Weintrauben gibt es dagegen immer und überall, und überfordern niemanden.

Meine persönliche Achse des Bösen ist, wie ich schon geschrieben habe: Loveparade, Biermeile und Weihnachtsmärkte. Solange die ins Visier von islamistischen Fundamentalisten geraten, hätte ich nicht nur nichts dagegen, sondern würde es sogar ausdrücklich begrüßen. (Bei den Flohmärkten wäre allerdings Schluss!)

Ich hoffe, ich habe in Sachen Jungfrauen und Weintrauben nicht zuviel verraten. Nicht, daß der ein oder andere Schläfer jetzt einfach weiter schläft, obwohl er eigentlich einem gemeinsamen Hort des Bösen den Garaus machen sollte!

Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen