Diese Woche werde ich erfahren, ob man in Deutschland eine zweite Staatsbürgerschaft haben darf oder nicht. Zugegeben, als ich die zweite beantragte, war noch nicht daran zu denken, daß dieses kleine Land in Südosteuropa einmal "ordentliches" Mitglied der Europäischen Union sein wird.
Wie das in solchen Ländern, auch in Passangelegenheiten, üblich war und ist: Entweder du kennst jemanden; oder du gibts Geld, dann kennst du ihn auch; oder du hast viel Zeit. Ich hatte viel Zeit, und so gingen Jahre ins Land, bis der zweite Pass, der "Doppelpass", bei mir ankam.
Das kleine Land in Südosteuropa trat mittlerweile der EU bei, und eigentlich ist alles in bester Ordnung, denn eine zweite europäische Staatsbürgerschaft darf man haben. Die Betonung liegt dabei auf "eigentlich". Solange ich den Deutschen Pass nicht in den Händen halte, traue ich dieser "Ordnung" nicht, selbst wenn es die "Beste" sein sollte.
Im dümmsten Fall find ich mich bald in der Schlange vor der Ausländerbehörde im Friedrich-Krause-Ufer wieder, um meinen Aufenthaltsstatus in Deutschland zu klären ...
Text TaxiBerlin
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