29.10.2010

ZU DEN SIEBEN SCHWABEN

Zu den sieben Raben / Köpenick
"Schwabe bleibt Schwabe" wusste auch der Phil, als er neulich sein Publikum fragte, ob sich denn auch welche unter seinen Zuhörern befinden würden, worauf sich auch ein paar von den neuen Berliner Schwaben gemeldet haben. Die Schwaben, die schon länger in der Stadt leben, haben sich dezent zurückgehalten, denn sie wussten, daß, wenn der Berliner so etwas fragt, er es niemals gut meinen kann.

Und so natürlich auch der Phil, dem als geborener Berliner gar nichts anderes übrig bleibt. Genau genommen ist er in Tegel geboren, also jetzt nicht auf dem Flughafen, wie manch Schwabe jetzt vermutet, weil er mit Tegel nur den Flughafen assoziert, aber das nur nebenbei! Nachdem die Sache mit den Schwaben im Auditorium geklärt war, folgte Phils Frage:

"Wie lange braucht es, bis der Schwabe ein Berliner wird?"

STILLE!

Natürlich war die Frage verkehrt gestellt, denn ein Huhn kann noch so lange durch den Wald laufen, es wird nie als Fuchs aus ihm herauskommen!

Das müssen sich wohl einige Zuhörer zu Herzen genommen haben. Ich vermute, es waren unsere" Jungschwaben", ich meine die Schwaben, die noch nicht so lange in Berlin leben. Wie dem auch sei, neuerdings gibt es in Köpenick oben gezeigte Straße. Als Tarnung sicherlich erstmal nicht schlecht, zumindest wenn man denn schon kein Berliner werden kann.

Aber hat den Sieben Schwaben alias Raben noch niemand gesagt, das man in Berlin auch sagt: "Sie klauen wie die .....?".

Foto&Text TaxiBerlin

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