10.10.2010

NEULICH IM BUCHLADEN


Ich weiß, man soll Bücher lesen und nicht wegschmeißen, und schon gar nicht verbrennen. Aber zwingt uns der Schutz des Regenwalds nicht förmlich zu drastischen Maßnahmen. Lange Zeit glaubte auch ich, was Günther Jauch uns weiszumachen versuchte, daß man mit Bier trinken den Regenwald retten könne. Das einzige, was passierte, war, daß ich einen Bauch vom Bier bekam.

In Bulgarien ist ein Bauch bei einem Mann kein Problem - ganz im Gegenteil. In dem kleinen Balkanland gilt ab einem bestimmten Mannesalter: Je größer der Bauch, umso größer ist der Respekt, mit dem einem begegnet wird. In Berlin und auch im Taxi ist das umgedreht. Mehr Bauch bedeutet hier weniger Fahrgäste, was neueste Statistiken beweisen.

Aber ich komme vom Thema ab. Meine regelmäßigen Besuche im Buchladen bei mir um die Ecke lassen mich daran zweifeln, ob das noch "Das Land der Dichter und Denker" ist. Bisher hatte sich bei mir nur langsam und widerwillig die Erkenntnis durchgesetzt: "Das ist nicht mehr Berlin!" - Und nun das!

OK, es gibt diverse Flüssigkeiten, auch Brandbeschleuniger genannt. Aber verbrennen ist schließlich auch keine Lösung, solange man den Mist noch recyclen kann. Das Problem ist, daß kaum noch jemand zwischen Recycelbarem und Nicht-Recycelbarem unterscheiden kann. Da ich kein Gutmensch und auch nicht Links bin, und von Hause aus keinen Irrglauben bekämpfe, überlasse ich es Kollegen Nietzsche, etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

"Von allem Geschriebenen liebe ich nur das, was einer mit seinem Blute schreibt. Schreibe mit Blut und du wirst erfahren, daß Blut Geist ist!"

PS: Sind das jetzt "Perlen vor die Säue"? Welche (dumme?) Sau gibt Auskunft?!

Text TaxiBerlin

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