24.08.2010

VON MENSCHEN UND MÄUSEN


Nach der Aktion von letzter Nacht wollten mein Cousin und ich uns heute erstmal etwas ausruhen. Daraus wird jetzt nichts, denn mein Cousin hat Mäuse in seiner Hütte. Plötzlich waren sie da. Müssen über Nacht gekommen sein. Gestern war jedenfalls noch alles in Ordnung.

Ich bin gleich los und wollte eine Katze von der Straße wegfangen. Hunde gibt es dort genug. Aber keinen einzigen Stubentiger weit und breit. Nicht mal ein ex-Stubentiger. Nicht irgendetwas, was irgendwie auch nur annähernd wie eine Katze aussah.

Als ich zurückkam, stellte mein Cousin irgendeinen Ausschlag bei sich fest. Keine Ahnung, wo der nun schon wieder herkam. Vom Friedhof? Oder von den Mäusen in seiner Bude? Ob er noch andere Haustiere hat, wollte ich ihn schon fragen, als er mir von sich aus erzählte, was er während meine Abwesenheit gemacht hat.

Er hatte mir von vornherein wenig Hoffnung gemacht, daß ich auf der Straße außer herrenlosen Hunden irgendetwas finden würde, und schon gar nichts gegen seine Mäuse. Und da hat er einfach angefangen, einen tödlichen Cocktail für die Mäuse zu mixen. Das erste Opfer ist allerdings keine Maus sondern mein Cousin selbst.

Und um den muss ich jetzt kümmern. Als erstes habe ich uns ein paar Bier kalt gestellt. Bei der Gelegenheit hab ich uns beiden einen großen gekühlten RAKIJA eingegossen. Auf den Schreck sozusagen. Wenn sich jetzt eine von den Mäusen zeigen sollte, kann ich sie immer noch mit einer Bierflasche erschlagen.

Die sind nämlich aus Plastik, so daß zumindest für das Bier keine Gefahr besteht.

Text TaxiBerlin

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