08.08.2010

HOW TO MAKE RAKIJA

Bevor es zum RAKIJA brennen losgehen kann, unbedingt das richtige T-Shirt anziehen.

Am Besten eins mit der Werbung für alkoholfreie Getränke wie hier,

denn beim Brennen trinkt man, wenn überhaupt, nur Bier und auf keinen Fall RAKIJA!

Dann kann es auch schon losgehen. Die mit Wasser und Zucker angesetzten Früchte werden in kupferne Kessel gegossen.

Wichtig: Der Zucker muss komplett zu Alkohol vergoren sein, dann gibt es später keine Kopfschmerzen.

Der Kessel wird angeheizt und verschlossen oder umgedreht.

Es gibt auch Frauen beim Brennen. Die backen aber keinen Kuchen, und auch kein Brot, sondern machen lediglich einen Teig,

mit dem der Kessel und das Rohr abgedichtet werden.

Das Destillat, also der RAKIJA, wird durch grüne Kühlwasserbehälter abgeleitet,

und danach mit orangen Plastikeimern aufgefangen. Warum orange? Vermutlich zur Sicherheit, falls doch mal jemand Durst bekommt.

Zwischendurch unbedingt regelmäßig den Alkoholgehalt messen und mit dem, was unter vierzig Prozent hat, gleich wieder neue Früchte ansetzen, oder Leuten schenken, die man nicht leiden kann.

Dann braucht man eigentlich nur noch Zeit, meistens jede Menge, und das ein oder andere Bier ....

Fotos&Text TaxiBerlin

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