17.07.2010

Vortäuschung einer Straftat

Foto nachgestellt

Vor einiger Zeit hatte ich darüber geschrieben, daß ein Fahrgast erst nicht bezahlen wollte und mich dann auch noch mit Worten beleidigte, die ich nicht wiederholen möchte. In meiner leicht veränderten Geschichte für den Blog hatte ich dem Typen „ein Satz warme Ohren“ verpasst, was von dem einen oder anderen Leser für bare Münze genommen worden war.

Jetzt hat sich herausgestellt, daß sogar mein damaliger Fahrgast meinen Blog gelesen haben muss. Alleine wäre er doch niemals auf die Idee gekommen, ich hätte ihm auf die Hand geschlagen. Da er aber erst meinen Beitrag abwarten musste, konnte er den Polizisten vor Ort natürlich noch nichts darüber erzählen – ist ja klar! (Genau das könnte ihm aber nun auf die Füße fallen.)

Da er bei mir „einen Satz heiße Ohren“ bekam, konnte ich ihm natürlich nicht empfehlen, daß er mit seiner Hand zum Arzt gehen muss. Deswegen ist er wohl auch nur zum Fotografen gegangen, der ein Bild gemacht hat, welches eine Hand, die angeblich „geschwollen“ ist, und ein Drittel Gesicht zeigt. Da die Ohren gar nicht mit auf dem Bild sind, ist davon auszugehen, daß sie in Ordnung sind. (Nur zur Beruhigung an die Leser, die diesbezüglich im Zweifel waren!)

Für alle die (aber nicht nur!), die damals dachten, das mit dem „Satz heiße Ohren“ wäre ernst gemeint gewesen, schreibe ich diesen Beitrag. Ihnen rufe ich hiermit zu: „Vielen Dank für euer Vertrauen in meine politische Korrektheit!“ (Naja, was wissen die schon von TaxiBerlin!?)

Aber vor allem schreibe ich natürlich für meinen damaligen Fahrgast, der offensichtlich auch zu meinen Lesern gehört und sich sogar von meinem Blog inspirieren lässt. Höre diesmal auf mich:

„Lügen haben kurze Beine!“ (Und manchmal auch „geschwollenen“ Hände!)

Foto & Text TaxiBerlin

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