23.05.2017

BERLINER TAXI DEMO HEUTE


Ausnahmsweise - trotz "Facebook-Freier-Zone"

Knapp 100 Berliner Taxen erreichten hupend, wie es sich für ein richtiges Auto-Korso gehört, die P-Schein-Stelle, auch LABO genannt, in der Putkamer Straße in Kreuzberg, und das sogar noch pünktlich wie geplant um 14 Uhr. Der Grund war keine türkische Hochzeit, auch wenn viele türkische Kollegen mit von der Partie waren, sondern der Feind aller ehrlichen Taxifahrer, gegen den sich offensichtlich sogar schon eine Facebook-Fangruppe gebildet hat. Das lässt zumindest obiger Slogan vermuten, den ich, obwohl meine Seite normalerweise "Facebook-Freie-Zone" ist, einfach mal veröffentliche. Dazu muss man wissen, dass die ursprüngliche Kampagne "Gib Aids keine Chance", auf die "Gib Uber keine Chance" zurückgeht, ziemlich genau 30 alt ist und erst letztes Jahr in "Liebesleben. Es ist deins. Schütze es." umbenannt wurde. Mal sehen, was aus "Gib Uber keine Chance" und natürlich auch aus Uber&Co in 30 Jahren geworden ist.

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WENN DER FEIND BEKANNT IST ...


hat der Tag Struktur

Wenn der Feind bekannt wäre (und das ist er im Taxigewerbe), dann hätte der Tag Struktur, sagte neulich ein kluger Kopf, der den Satz von einem anderen klugen Kopf übernommen hatte, was ihn deswegen nicht falsch macht - ganz im Gegenteil. Der Feind des ehrlichen Taxifahrers, er ist seit langem bekannt bekannt, ist UBER aus dem sonnigen Kalifornien, genau genommen aus San Francisco. UBER ist deswegen der Feind, zumindest im Moment noch (das kann morgen schon wieder ganz anders sein), weil er, und damit liegt er wiederum voll im Trend, aus einem prekären Arbeitsverhältnis, und genau das ist Taxifahren, ein noch prekäreres machen möchte. Das ganze natürlich nur wegen der total geilen und vor allem ganz neuen Idee der "shared economy" (wann erfindet eigentlich mal jemand "shared money"?), die, also die "shared economy", allerdings nur einen noch reicher macht, und das ist UBER. Zugegeben, der Fahrgast spart auch den ein oder anderen Cent, und deswegen wird sich der Feind aus Amerika auch über kurz oder lang durchsetzen, denn es geht bekanntlich immer nur um den Konsumenten, der, wie wir alle wissen, König ist, und nicht UBER, wie man vermuten könnte. Gegen UBER ist nur die heutige Taxi-Demo. Sie beginnt Punkt zwölf Uhr, der Amerikaner sagt auch "high noon", am Saatwinkler Damm, was in der Nähe vom Flughafen Tegel ist, und endet um vierzehn Uhr in der Putkamer Straße in Kreuzberg vor der P-Schein-Stelle. Wer, so wie ich, um zwölf kein Taxi hat, um an dem Auto-Korso gegen UBER teilzunehmen, weil der Kollege Tagfahrer noch seinem prekären Arbeitsverhältnis nachgeht, um seine Familie zu ernähren, der kann trotzdem um Zwei in die Putkamer kommen, beispielsweise, ebenfalls so wie ich, mit dem Fahrrad. Denn noch gibt es einen gemeinsamen Feind, Gott sei Dank, der dem Tag Struktur gibt, was bereits morgen schon, ich erwähnte das, ganz anders sein kann.

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22.05.2017

DU HAST ES SELBST IN DER HAND


So oder nicht?

Berlin ist nicht nur reich an Baustellen, sondern auch an den obligatorisch dazugehörigen Toiletten. Keine Baustelle ohne Dixi-Klo, wie die Dinger hier heißen. Das lernt man auf der Straße, dazu muss man keine Bauverordnung studieren. Man muss auch nicht studiert haben, um zu wissen, dass obiges Dixi-Klo-Logo mit dem wirklichen Leben nichts zu tun hat. Oder hat schon mal jemand irgendwo einen Mann mit auch nur annähernd ähnlich gekreuzten Beinen rumstehen sehen? Wie bitte sehr soll das gehen, ohne dass sich der Mann dabei seine primären Geschlechtsmerkmale, für dessen optimale Funktionalität TaxiBerlin (das sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt) den Hodenhalter entwickelt hat, zerquetscht. Meine Erfahrung nach vielen Jahren auf der Straße sagt mir, dass wenn überhaupt, nur Frauen mit gekreuzten Beinen irgendwo rumstehen, meist aus Unsicherheit, manchmal wohl auch zum Schutz. Schützen muss die Frau sich nicht wie ein Fussballer, der in der Mauer steht, wie uns ebenfalls obiges Logo suggeriert, und zwar einfach deswegen, weil wo nichts ist, auch nichts geschützt werden kann. Das ganze gilt natürlich nur, wenn wir von anatomischen Fakten reden und nicht von sozialen Konstrukten, aber das hat ja jeder selber in in der Hand ...

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21.05.2017

WAS ICH AUCH MAL GERNE MACHEN WÜRDE


Was ich auch gerne mal machen würde, ist, bevor ich aus meinem Auto aussteige, einen Schlägertrupp vorschicken, der alle, die etwas gegen mich haben, gleich mal zusammenschlägt. Das Problem ist, dass ich keinen kenne, der etwas gegen mich hat. Obwohl, wenn ich's mir recht überlege, gibt es wohl den ein oder anderen, der nicht gut auf mich zu sprechen ist, aber der wagt sich nicht aus der Deckung, was die eigentliche Sauerei ist. Um genau zu sein, bräuchte ich also eher jemanden, der alle die, die etwas gegen mich haben, erst aus ihrer Deckung prügelt und dann noch zusammenschlägt. Am Besten einen wie den hier, der auch vor Frauen nicht zurückschreckt. Früher nannte man solche Leute "Jubel-Perser". Heute sind es eher "Prügel-Türken", wobei die Nationalität keine Rolle spielt. Also, lange Rede - kurzer Sinn, wer Lust auf den Job hat, meldet sich einfach bei mir.

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GESTERN UM HALB ZEHN AM WISMARPLATZ


Heute um halb Zehn

Der Wismarplatz ist eine Taxihalte im Friedrichshain, was mein Wohnzimmer ist, wo ich ab und zu mal stehe. Daneben ist eine Bar, ich glaube sie heißt "Sheriff Teddy" oder so, wo die Leute gestern draußen saßen. Gegen halb Zehn Uhr abends tauchte dann das Ordnungsamt auf am Wismarplatz, zwei Frauen und ein Mann. Dazu muss man wissen, dass es hier in meinem Kiez seit einiger Zeit Parkraumbewirtschaftung gibt. Deswegen die drei vom Ordnungsamt, so dachte ich. Plötzlich ging ein Blitzlicht. Das Ordnungsamt fotografierte etwas, aber es war kein falsch geparktes Auto, sondern der Bürgersteig, und zwar der vorm "Sheriff Teddy". Danach, es war wie gesagt um halb Zehn Uhr abends, wurde das amtliche Bandmaß herausgeholt und abgemessen. Also die Leute, um genau zu sein die Fläche, auf der sie saßen, und die Ergebnisse notiert. Der Kollege hinter mir war ausgestiegen, stand an meinem Fenster und meinte, dass der, der schreibt, bekanntlich bleibt. Zum Schluss wurde noch einmal mit Blitz fotografiert, und zwar den äußeren Tisch, der hatte sich wohl zur Hälfte schon zum daneben liegenden "Gold Hotel" bewegt. Und dann ging es auch schon weiter, also mit mir und meinem Taxi. Ich bekam Fahrgäste. Das Pausenprogramm hatte es aber in sich gehabt, um halb Zehn Uhr abends am Wismarplatz.

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19.05.2017

QUALLE AUS MARZAHN NOCHMAL


Man sieht sich immer zweimal, und so war es auch mit Qualle aus Marzahn. Brachte er seinerzeit "nur" fünf Zentner auf die Waage, so sind es jetzt bereits zehn, was ich ihm vor gut einem Jahr auch schon vorhergesagt hatte. Diesmal war Qualle auf dem Weg zum Schneider, der wohnt zwar nur um die Ecke, aber wie sollte er das schaffen? Ich schlug "rollen" vor, wovon Qualle aus Marzahn natürlich nichts wissen wollte. Wozu er denn diesen Anzug brauchen würde, erlaubte ich mir nachzufragen, auch um die Fahrt irgendwie abbiegen zu können, denn leider haben wir als öffentliches Verkehrsmittel nicht nur den Bildungsauftrag, sondern auch die Beförderungspflicht. Bei dieser Frage kam Qualle ins Schwitzen. Genau genommen schwitzte er aber bereits, als er aus seinem Block kam. Im Taxi saß er mir noch nicht. Es ist auch nicht klar, ob er dort überhaupt reingepasst hätte. Denn Qualle entschied sich kurzerhand dann doch gegen die Idee mit dem Anzug. Wahrscheinlich auch, weil ich wissen wollte, was der denn kosten solle für jemanden, der zehn Zentner auf die Waage bringt. Dazu muss man wissen, dass Qualle nicht nur verdammt dick, sondern auch unglaublich geizig ist. Und das war mein Glück, also der Geiz von Qualle aus Marzahn, dass dieses dicke Ei, also die Fahrt um die Ecke, an mir vorüberging. Als beförderungspflichtiger Taxifahrer mit Bildungsauftrag schlage ich eine Diät und mehr Bewegung vor, bevor sich Qualle aus Marzahn endgültig ein Zirkuszelt schneidern lässt.

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BERLIN BRAUCHT KEINE START-UPS


Bald auch den "Konsum-Bauarbeiter"?

Um was genau es bei dem Start-Up geht, wo er neuerdings arbeitet, konnte mir mein Fahrgast nicht sagen, aber auf jeden Fall gäbe es einen Kicker, an dem er die meiste Zeit verbringt, was mich auf die Frage brachte, ob es sich bei den vielen Straßenbaustellen in unserer Stadt, auf denen es einfach nicht vorangehen will, möglicherweise ähnlich verhält. Da der junge Mann, kaum hatten wir das Fahrziel erreicht, es sehr eilig hatte zu seinem neuen Kicker-Arbeitsplatz zu kommen, wir hatten auf unserer Fahrt dahin auch viel Zeit mit der Umfahrung diverser Straßenbaustellen verloren, möchte ich das, was ich ihm mit auf den Weg geben wollte, auf diesem Wege nachholen: Berlin braucht keine Start-Ups - Berlin braucht Bauarbeiter!

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17.05.2017

BERLINER TAXI DEMO AM 23. MAI UM 12 UHR


Aushang / "Pilotenbude" / Flughafen Tegel (TXL)

Ob es jetzt wirklich "unsere letzte Chance" ist, wie in dem Aufruf geschrieben - wer weiß das schon so genau. Auf jeden Fall ist es eine Chance etwas gegen den letzten Versuch von Uber&Co, ich hatte an dieser Stelle darüber geschrieben, den Verdienst des ehrlichen Taxifahrers noch weiter nach unten zu schrauben, zu unternehmen. Langfristig, daran dürfte kein Zweifel bestehen, werden sich die Milliardenschweren Herren aus San Francisco wohl auch in Europa durchsetzen. "Nur" ein weiteres Mosaiksteinchen der allgemeinen Pauperisierung (auf Deutsch: Verarmung), bei der letztendlich jeder selbst sehen soll, wo er bleibt - auch "Teile und Herrsche" genannt - will er nicht auf der Strecke bleiben oder auf der Straße enden.

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16.05.2017

DRÜCKEN VERBOTEN


Jetzt auch im Taxi

Das dumme Gequatsche vieler Fahrgäste ist schon schlimm, und eigentlich könnte man vermuten, dass es schlimmer nicht werden könnte. Es gibt auch nicht viele Dinge, die schlimmer sind. Genau genommen bleibt nur der Körperkontakt, wobei mir persönlich der zu Frauen meist leichter fällt. Ich kann da aber nur für mich sprechen. Und vielleicht fühlen sich Frauen aufgrund der roten Farbe gerade angesprochen. Wobei man auch da vorsichtig sein muss heutzutage, wo mehr oder weniger alles ein soziales Konstrukt ist. Jedenfalls sorge ich mich ein klein wenig wegen dem Rot. Macht Rot nicht aggressiv? Vielleicht probiere ich das Schild erst einmal nachts aus.

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15.05.2017

A NEW KING IS BORN


Money is King

Gestern nach dem Kirchgang habe ich mich mal wieder unters Volk gemischt, wobei Volk nicht das richtige Wort ist. Es waren ganz genau Touristen, und zwar in der Castingallee, wo ich auf obiges Graffito stieß. Gut, dass Geld die Welt regiert, ist nun nichts wirklich Neues. Es soll aber immer noch Leute geben, die ernsthaft daran glauben, wobei glauben hier wiederum das richtige Wort ist, dass auch nur irgendjemand wegen dem Grundgesetz früh aufstehen würde.

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12.05.2017

IM TAXI MIT DEM AVOCADOBAUM


Vor der Fahrt

Seit einiger Zeit nehme ich, wann immer es geht, meinen kleinen Avocadobaum mit ins Taxi. Das ist wichtig bei Zimmerpflanzen, die ja sonst nie rauskommen, dass man ihnen auch mal etwas von der Welt zeigt, auch damit sie nicht wie manch Tier im Zoo enden. Nun habe ich erfahren, dass Avocado eine ganz gefährlich Pflanze sein soll, allerdings nicht der Baum, sondern die Frucht, die es bei meinem Avocadobäumchen zum Glück noch nicht gibt (sonst wäre ich in Gefahr), der immerhin aus dem Kern der Frucht von mir eigenhändig gezogen worden ist. Die Gefahr beim Avocado, das sei rasch noch erklärt, bevor ich gleich wieder zusammen mit meinem kleinen Avocadobaum ins Taxi steige (es ist ja Avocado-Show-Wetter), geht aber genau genommen nicht, wie man uns einzureden versucht, von der Frucht, sondern vom Menschen aus. Umso mehr müssen wir aufpassen, dass wir uns nicht durch Avocados selbst ausrotten. Auch deswegen, wenn du so willst als Warnung, fahre ich ab sofort immer öfter mein selbst gezogenes Avocadobäumchen durch die Gegend.

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11.05.2017

ÜBERS HAND UND KÜSSCHEN GEBEN, KOFFER TRAGEN UND TÜR AUFHALTEN


Wenn küssen, dann richtig!

Das Erste, was mir im Westen auffiel, war, dass man sich nicht die Hand gibt. Warum man nun ausgerechnet dort, wo man sich bisher nicht mal die Hand gab, darauf besteht, dies zu tun, und darüber hinaus auch noch Küsschen auf die Wange einfordert, will mir nicht einleuchten. Das können meiner Meinung nach nur virtuelle, sprich Luftküsse sein, auf die ich gerne verzichte. Ich selbst gebe heute nicht jedem die Hand. Das ist ja auch eine Frage der Ehre. Frauen gebe ich eigentlich immer die Hand. Warum auch nicht. Manchmal trage ich sogar ihren Koffer oder halten ihnen die Tür auf, wobei ich mir nicht sicher bin, ob man das denn noch darf. Ich mach's einfach.

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10.05.2017

DIE RÄUMUNGSBOX VOM FLUGHAFEN TEGEL


So sieht sie aus

Die Räumungsbox gibt es wirklich, und zwar am Flughafen Tegel. Neulich, also vor zehn Tagen, da musste Tegel geräumt werden, und da war ich natürlich neugierig zu erfahren, was in der grünen, versiegelten Räumungsbox wohl drin wäre, die direkt von außen an den Security-Schalter am Gate E angeschraubt ist. Aber genau das konnten mir die Security-Mitarbeiter, die dahinter ihren wichtigen Dienst versahen, nicht sagen. Sie wissen nicht, was für eine grüne Box das ist, die von außen an ihren Schalter angeschraubt ist, geschweige denn, dass sie wüssten, was sich darin befindet, in so einer Räumungsbox, schließlich arbeiten sie nur hier, also hinterm Schalter.

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09.05.2017

"AHOI, HERR KAPITÄN!"


"Kapitän TaxiBerlin"

Als Taxifahrer mit "Chef" angesprochen zu werden, ist sozusagen der Klassiker, und eigentlich gibt es zum "Chef" auch keine wirkliche Alternative (sieht man mal von der einfallslosen Anrede "Herr Taxifahrer" ab), weil man ja wirklich der "Chef" im Taxi ist (oder auch "vont Janze", wie wir in Berlin sagen). Dass ich neulich mit "Ahoi, Herr Kapitän!" angesprochen wurde, war dann aber doch eine kleine Überraschung. Dazu kam es, weil ich (wohl auch wegen dem April-Wetter im Mai) meine alte Marine-Jacke noch einmal auftrug. Ja, genau die mit den Goldenen Knöpfen, und die müssen wohl einen tiefen Eindruck hinterlassen haben, was aber auch kein Wunder ist. Die Jacke ist nicht der Rede wert, aber die Knöpfe sind wirklich aus purem Gold, wie sich das für einen richtigen "Kapitän" gehört.

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08.05.2017

DAS SCHÖNE AN FACEBOOK


Vergiss Facebook

Das Schöne an Facebook, dass ich das einmal schreibe würde, hätte ich auch nicht gedacht, ist, dass man jetzt schön sehen kann, was für ein großer Quatsch Facebook ist, weil es seit einiger Zeit bestenfalls stagniert, im Normalfall sogar rückläufig ist. Irgendwann ist eben auch einfach die maximale Anzahl der Idioten erreicht, die dich gut finden. Auch hier gibt es offensichtlich eine Obergrenze, so weit dieses Wort noch verwendet werden darf. Was man noch kann, das ist zitieren, weswegen ich an dieser Stelle noch einmal den Kollegen Nietzsche zu Wort kommen lassen möchte, der seinerzeit bereits das Phänomen Facebook kannte, obwohl es Facebook noch gar nicht gab: "Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen! -

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